Ertragregulierung durch Traubenhalbierung (2)
28.10.2002 16:28:18
13008: Re: Trauben halbieren
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Ort: Neustadt an der Weinstra
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Goetz SLFA-NW
Das jahr 2001 war diesbezüglich sicherlich günstiger als 2002, wo kein Ausdünnungsversuch in dieser Parzelle vorgenommen wurde, ausdem trugen einige Besonderheiten sicherlich erheblich zum Erfolg bei:
- Der Boden der Versuchsparzelle ist sehr leicht, fast ein reiner Sandboden, teilweise litten die nicht ausgedünnten Reben erheblich unter der Trockenheit.
- Es war eine relativ junge Anlage, gepflanzt 1998, also im ersten Volllertragsjahr
In wüchsigen Anlagen auf gut versorgten Standorten und tiefgründigen Lehmböden führt eine frühe Ausdünnung, wie bestätigt, oftmals nicht zum erwünschten Erfolg. Um dem entgegen zu wirken und eine gewisse Wuchsbremse einzulegen, empfiehlt es sich bei Rotweinsorten auf wuchskräftigen Standorten in Anlagen "im besten Alter" mehr Begünung zuzulassen und nur verhalten mit Stickstoff zu düngen. Besonders in Jahren wie Diesjahr wirkt sich dies durch verminderten Botrytisbefall und damit späterer Lese doppelt günstig aus
- Der Boden der Versuchsparzelle ist sehr leicht, fast ein reiner Sandboden, teilweise litten die nicht ausgedünnten Reben erheblich unter der Trockenheit.
- Es war eine relativ junge Anlage, gepflanzt 1998, also im ersten Volllertragsjahr
In wüchsigen Anlagen auf gut versorgten Standorten und tiefgründigen Lehmböden führt eine frühe Ausdünnung, wie bestätigt, oftmals nicht zum erwünschten Erfolg. Um dem entgegen zu wirken und eine gewisse Wuchsbremse einzulegen, empfiehlt es sich bei Rotweinsorten auf wuchskräftigen Standorten in Anlagen "im besten Alter" mehr Begünung zuzulassen und nur verhalten mit Stickstoff zu düngen. Besonders in Jahren wie Diesjahr wirkt sich dies durch verminderten Botrytisbefall und damit späterer Lese doppelt günstig aus
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