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Grasnebengeschamck
16729: Grasnebengeschamck
Ludko
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Hallo Freunde - Riesling Experte,
Voriges Jahr war es in meinem kleinen Weinberg ziemlich schwer. Pero war sehr stark, mit keinem extra sonnigen Herbst gefolgt. Ich habe meinen Riesling 30.10. gelesen., Trenolin Super und Oenoferm Tipico genutzt. Die Gärung ist normal abgelaufen, leider, der Wein hat einen Nebengeschmack nach Gras. Warum? Und was damit zu tun?
Antworten zu diesem Thema:
Weinviertler hat am 27.04.2005 15:03:07 geantwortet
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Rudolf hat am 01.05.2005 13:08:24 geantwortet
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16731: Re: Grasnebengeschamck
Hallo Ludko,
ich gehe davon aus, dass sich dein kleiner Weinberg als Riesling-Lage etabliert hat. Da vergangenes Jahr gar nicht so schlecht war und deine Trauben erst spät gelesen wurden tippe ich hier eher auf eine Infektion durch Essig-Bakterien im Herbst. Pero- oder Botritisbefall verstärken dies zusätzlich. Bestimmt waren die Trauben bei der Lese faul und muffig. Dies geht dann so in den späteren Wein über.
Bei der Gärung riecht es aus dem Fass wie frisch gemähtes Gras. Dieser Geruch (und auch Geschmack) ist auch so im jungen Wein feststellbar. Dieser Geruch ensteht durch Essigsäure und deren Ester (Ethylacetat). Um Essigsäure zu beseitigen gibt es kein Mittel; außer Verschnitt.
Es ist eben wichtig durch rechtzeitigen Pflanzenschutz eine Infektion zu verhindern und wenn es dann doch geschehen ist, soll man befallene Trauben bei der Lese verwerfen.



